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Mittwoch, 8. August 2012

Aus dem Deutschen Nationalensemble Bautzen


Mit diesem freundlichen Flyer wirbt das Sorbische Nationalensemble momentan für einen Familiensonntag in der Slawenburg Raddusch. Moment mal. Das SNE? Fehlt da nicht irgendetwas? Wer gedacht hatte, mit der Einstellung von Milena Vettraino - einer "waschechten Sorbin" - wäre mittlerweile wieder sorbischer Geist in das Ensemble eingekehrt (der vorher nicht da war?), der hat sich wohl getäuscht. In der Zwischenzeit mussten wir von einer Veranstaltung lesen, bei der vom Kinderchor beinahe ausschließlich deutsche Volkslieder gesungen wurden. Dem Niedersorbischen wurde vor Gericht abgesprochen, eine eigenständige Sprache zu sein. Ein sorbischer Bewerber für den Chor wurde abgewiesen, wobei die Begründung nicht wirklich klar wurde. Und jetzt sind wir offensichtlich schon bei einsprachig deutschem Werbematerial angelangt. Wer genau hingeschaut hat, dem wird ein gewisser Trend nicht verborgen geblieben sein. Auch in der folgenden Werbung ist bereits eine klare sprachliche Hierarchie zu erkennen:


Sorbische Trachten und Tänze sind schön und gut. Die Förderung des Sorbischen ist aber niemals und unter keinen Umständen möglich ohne die sorbische Sprache! Wenn das selbst der größten "sorbischen Institution" unter einer "sorbischen Intendantin" nicht klar ist, stellt sich für mich auf einmal wieder die Frage, wofür diese über 4 Millionen Euro jährlich von der sorbischen Stiftung erhält. Nichts gegen deutsche Volkslieder und deutsche Werbung. Aber müssen für ein deutsches Ensemble wirklich sorbische Gelder fließen?

Donnerstag, 31. Mai 2012

Warum nicht auf Sorbisch?

Im Laufe der letzten Woche beklebten bisher unbekannte Aktivisten - womöglich beeinflusst durch ähnliche Aktionen in Wales, über die u.a. hier berichtet wurde - zahlreiche einsprachige Wegweiser und sonstige Schilder in und um Bautzen mit der Frage "A serbsce? Und auf sorbisch?". Die roten Aufkleber machten dabei auf den inakzeptablen Zustand der zweisprachigen Beschilderung in Bautzen aufmerksam. Bisher wird in der "sorbischen Hauptstadt" nämlich - abgesehen von einigen Orten in der näheren Umgebung und dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater - fast nichts zweisprachig ausgeschildert. Das jedoch steht, wie heute auch in der Sächsischen Zeitung betont wurde, klar im Widerspruch zum Sächsischen Sorbengesetz (siehe unten) und auch zum Eigenanspruch der Stadt Bautzen, "Hauptstadt der Sorben" sein zu wollen.

Sorbische Medien - Rundfunk, Zeitung und Blogger - nahmen die Aktion zunächst mit Wohlwollen auf; auch Domowina-Vorsitzender Dawid Statnik äußerte sich in einem Telefoninterview unterstützend. Mit Genugtuung wurde auch registriert, dass die vom Ordnungsamt Bautzen zwischenzeitlich ohne Kommentar entfernten Aufkleber in der Westvorstadt "über Nacht zurückkehrten". Einer, der in solchen Fällen seine Stimme erheben sollte, tat dies schließlich auch und sorgte am Wochenende für das erste Auftauchen der Aufkleber-Aktion in der deutschen Presse.

 Zweisprachige Beschilderung...
...sucht man (nicht nur) in Bautzen leider oft vergeblich.

Gerade der "Beauftragte für sorbische Angelegenheiten" (!) des Landkreises Bautzen - Benedikt Cyž - verurteilte in einer Pressemitteilung die Aktion aufs Schärfste, unter Bezugnahme auf hanebüchene Argumente ("Verkehrssicherheit") und in einer völligen Ignoranz des Fakts, dass der Großteil der öffentlichen Schilder im sorbischen Siedlungsgebiet rechtswidrig einsprachig sind. Stattdessen beklagte er eine angebliche Gefährdung seines eigenen Projektes der längst überfälligen "Fehlerkorrektur" auf bereits jetzt zweisprachigen Schildern. Worin der Zusammenhang zwischen beiden Problemen besteht, erläuterte er dagegen nicht. Mit seiner Mitteilung stellte Cyž unglücklicherweise auch die Absurdität seiner Aufgabe im Landratsamt unter Beweis. Er ist sicher nicht zu beneiden um eine Anstellung, die ihn zwar verpflichtet, sich um sorbische Bedürfnisse zu kümmern, ihn andererseits aber auch in die engen Verwaltungsvorschriften seines Arbeitgebers zwängt. Dennoch war so mancher vor allem über den scharfen - stellenweise beinahe beleidigten - Ton der Mitteilung erschrocken:
"Leider gibt es Mitmenschen, die sich im Verborgenen mit dem Aufkleber „a serbsce – und sorbisch?“, angebracht an verschiedenen öffentlich zugänglichen Stellen und Informationspunkten, in Szene setzen wollen [...] ." - Im Verborgenen in Szene setzen? Wie stellt er sich das vor? Nun gut...
Nach einem Aufruf, die "sinnlosen Klebeaktionen" zu unterlassen, forderte Cyž schließlich sogar die Bautzener Bürger dazu auf, nächtliche Schilderstürmer künftig zu denunzieren:
"Neben der bereits erfolgten polizeilichen Anzeige gegen Unbekannt bitte ich alle Bürger
um ihre Mithilfe, damit diese Art von Sachbeschädigung und Eingriff in die Verkehrssicherheit zukünftig unterbleibt."
Ob dieser Appell im Sinne der sorbischen Mitbürger ist, die Benedikt Cyž zu vertreten hat, ist wohl zweifelhaft. Der sorbische Blogger Piwarc fordert jedenfalls schon - nicht unbedingt zu Unrecht - den Rücktritt von Cyž, der seine Aufgaben als Sorbenbeauftragter offenbar zugunsten der Belange des Straßenbauamtes zu vernachlässigen beginnt. Dass Cyž in Anbetracht seiner Aufgabe einen inakzeptablen und rechtswidrigen Zustand auf Bautzener Straßen verteidigt, ist nicht nur peinlich, sondern auch bedenklich. Zur rechtlichen Absicherung der anonymen Aktivisten, gegen die der Landkreis nun offensichtlich Anzeige erstattet hat, sei hier noch einmal das Sächsische Sorbengesetz, Paragraph 10 zitiert:
"Die Beschilderung im öffentlichen Raum durch die Behörden des Freistaates Sachsen und die seiner Aufsicht unterstehenden Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, insbesondere an öffentlichen Gebäuden, Einrichtungen, Straßen, Wegen, öffentlichen Plätzen und Brücken, soll im sorbischen Siedlungsgebiet in deutscher und sorbischer Sprache erfolgen."
Mit anderen Worten ist die Aufkleber-Aktion im Sinne des sächsischen Gesetzes prinzipiell gerechtfertigt. Völlig unbeeindruckt davon der Sorbenbeauftragte des Landkreises in seiner Pressemitteilung u.a.:
"Zu beachten ist dabei, dass Orte, die außerhalb des sorbischen Siedlungsgebietes liegen, nicht zweisprachig beschriftet werden."
Aus welchem Grund sollte das "zu beachten sein", wo doch das Sorbengesetz kein Wort über eine solche Einschränkung verliert? Wer sagt das überhaupt? Eine Verwaltungsvorschrift, die älter ist als das Sächsische Sorbengesetz, gegen dessen Intention verstößt und daher schon vor 20 Jahren hätte angepasst werden müssen? Anstatt stur auf der Deutungshoheit seiner Behörde zu beharren, sollte sich Herr Cyž lieber Gedanken machen, warum das Landratsamt Bautzen aufgrund einer veralteten Verwaltungsentscheidung seit Jahren gegen geltendes sächsisches Recht verstößt und was er persönlich dagegen unternehmen könnte. Das gleiche gilt im Übrigen für die Stadt Bautzen, die sich mit ihrer ersten Reaktion auf die Aktion - der Benennung des Bußgeldes für "Ordnungswidrigkeiten" dieser Art - sicherlich keine Freunde gemacht hat.

Ohnehin ist es irritierend, dass den betroffenen Behörden keine bessere Antwort auf eine offenbar berechtigte Kritik an illegaler Einsprachigkeit einfällt, als das Drohen mit Bußgeldern und Anzeigen aufgrund von "Sachbeschädigung" und "Einschränkung der Verkehrssicherheit". Selbstverständlich kann man es sich als Verwaltung prinzipiell nicht bieten lassen, dass Unbekannte einfach so Stadt- oder Kreiseigentum bekleben. Ein wenig Selbstreflexion darf man doch aber wohl auch von Behörden erwarten, oder nicht? Und vor allem die Einhaltung und konsequente Durchsetzung geltenden sächsischen Rechts!

Mittwoch, 30. Mai 2012

Vettraino: Wirbt für Vielsprachigkeit

Anlässlich des Pfingstfestes sprach MDR Figaro mit verschiedenen Leuten über Vielsprachigkeit und ihre Vorzüge, unter anderem mit der Intendantin des Sorbischen Nationalensembles, Milena Vettraino. Die Features finden sich hier zum Nachhören.

Donnerstag, 12. April 2012

Konsequente Zweisprachigkeit: So wirds gemacht!

Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass sogenannte linguistic landscapes (also die Sichtbarkeit von Sprache(n) im öffentlichen Raum zweisprachiger Gebiete) einen wichtigen Einfluss auf das Miteinander von Mehrheit und Minderheit sowie auf ihr Selbstbewusstsein ausüben. Ist die kleinere Sprache überhaupt sichtbar, wenn ja in welchen Umfeldern und in welcher Größe? Nur ein Beispiel: Steht der sorbische Ortsname selbst in mehrheitlich sorbischen Dörfern nur halb so groß auf dem Ortsschild wie der deutsche, ist das nicht einfach nur eine willkürliche Festlegung, es transportiert auch eine Botschaft: Wir sind die Mehrheit, ihr die Minderheit. Oder eben genau andersherum, selbst wenn die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort andere sein mögen.

Was öffentliche Zweisprachigkeit angeht, kann Wales mittlerweile als herausragendes Beispiel für so ziemlich alle anderen bilingualen Regionen Europas dienen. Das gilt jedoch auch dort erst seit den 1980er Jahren. Damals schwangen sich die Waliser - inspiriert vom erstarkenden Regionalismus in Großbritannien - zu einer in Anbetracht der Zahlenverhältnisse beeindruckenden Bewegung für die Gleichberechtigung ihrer Sprache auf. Im Laufe des Kampfes um eine wahre öffentliche Zweisprachigkeit kamen durchaus nicht immer nur legale Mittel zum Einsatz, letztendlich war er jedoch auf vielen Ebenen von Erfolg gekrönt. Mittlerweile ist der Walisisch-Unterricht in allen walisischen Schulen Pflicht und der Nachweis von Walisisch-Kenntnissen ein positives Kriterium bei der Jobsuche. Die folgenden Bilder entstanden vor drei Wochen in Wrecsam/Wrexham, Aberystwyth und Caerdydd/Cardiff und zeigen, wie sich die relativ neue konsequente Sprachpolitik der Waliser im öffentlichen Raum auswirkt.


Zweisprachige Straßenschilder sind auch bei uns ein gewohnter Anblick, allerdings mit kleinen, aber bedeutenden Unterschieden: In Wales ist alles zweisprachig ausgeschildert, in der Lausitz meist nur die Ortsnamen. In Wales sind beide Namen gleich groß und Walisisch steht an erster Stelle.Ungeachtet dessen, dass dieses Schild in Deutschland normalerweise unbeschriftet ist, sind in Wales selbst Parkuhren, Baustellenschilder und überhaupt alle Verkehrszeichen konsequent zweisprachig. Und in der Lausitz? Fehlanzeige!

Das gilt im Übrigen nicht nur für Straßenzeichen, sondern auch für die Straße selbst.

Briefkästen...

Sowie sämtliche Beschriftungen und Durchsagen an Bahnhöfen und in Zügen, die ganz nebenbei von einem großen Privatunternehmen (nämlich Arriva) betrieben werden...

Konsequente Zweisprachigkeit hört natürlich nicht an der Mülltonne auf:Und auch nicht am Hundehaufen:


Nun sollte die Umsetzung von Sprachpolitik durch Behörden und öffentliche Einrichtungen (eigentlich) nichts Besonderes sein, wenn es dementsprechende Gesetze, Satzungen und Richtlinien gibt. Viel interessanter ist, dass sie auch auf dem gewerblichen Sektor ziemlich durchgängig verwirklicht wird:

Nämlich an und sogar in Bankautomaten...

...an Postämtern......Versicherungsbüros...

...in Einkaufszentren...

...beim Rotary-Club...

...und sogar an Sushi-Bars.

Während es sich bei der öffentlichen Zweisprachigkeit, wie sie im größten Teil der Lausitz "gelebt" wird, um nicht viel mehr als eine Alibiveranstaltung handelt und Sorbisch im privat-kommerziellen Sektor bis auf wenige Ausnahmen quasi nicht vorkommt (erwähnen möchte ich hier allerdings stellvertretend die Volksbank, die zweisprachig Sicht- und Internetbannerwerbung macht), hat die walisische Bewegung für sprachliche Gleichberechtigung in den letzten beiden Jahrzehnten bereits so viel erreicht, dass es unangenehm auffällt, wenn doch mal ein Schild einsprachig geblieben ist.

Zu betonen ist, dass die Waliser sich ihre sprachlichen Rechte selbst erstritten haben. Alles, was in Wales gut funktioniert und in der Lausitz kaum, basiert auf der demokratischen Bewegung, die seit mehr als 20 Jahren demonstriert, Eingaben schreibt, Gesetzesänderungen erzwingt und Schilder überklebt. Der Weg zur sprachlichen Gleichberechtigung war und ist noch immer ein langer. Was jedoch in relativ kurzer Zeit für eine totgeglaubte Sprache erreicht wurde, kann auch für die sorbische Lausitz Mut machen. Die walisische Sprachpolitik kann auch uns den Weg aus der zu Ende gehenden Epoche des Nationalismus hin zu einem toleranten und gleichberechtigten sprachlichen und menschlichen Miteinander weisen. Bis dahin gibt es allerdings noch einiges zu tun.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Zweisprachigkeit ja - aber auf eigene Kosten?

Im Zuge der - mittlerweile zu den Akten gelegten - Diskussionen über die Fusion der Gemeinden Crostwitz und Panschwitz-Kuckau wurde am Ende vor allem die Frage der Sprachwahl im Gemeinderat zum entscheidenden Punkt, der das Projekt letztendlich platzen ließ (sh. unten). In diesem Zusammenhang stellte der sorbische Landtagsabgeordnete Heiko Kosel in der Sitzung vom 20. April die Frage, ob es die sächsische Rechtslage grundsätzlich zulasse, auf Gemeinderatssitzungen Sorbisch zu sprechen, auch wenn des Sorbischen (noch) nicht Kundige anwesend seien. Eben dies hatte die "Bürgerinitiative Gemeindefusion" mit ihrer Forderung, in diesem Fall Deutsch zu sprechen, in Frage gestellt.

Innenminister Ulbig gab darauf eine eindeutige Antwort: Die Rechtslage sei klar; selbstverständlich sei es das Recht eines jeden Gemeinderates im sorbischen Siedlungsgebiet, auch bei Sitzungen von seiner Sprache Gebrauch zu machen. Es sei jedoch notwendig, dass jeder Anwesende dem Geschehen folgen könne, daher müsse im Zweifelsfall übersetzt werden.

Soweit, so gut. Es sieht also danach aus, als ob gleichberechtigte Zweisprachigkeit zumindest in diesem Bereich theoretisch gewährleistet werden könnte. Einen (nicht zu unterschätzenden) Haken hat die Angelegenheit allerdings. Auf Nachfrage des Abgeordneten machte der Innenminister klar, dass die Kosten für die Übersetzung nach jetzigem Rechtsstand die entsprechende Gemeinde zu tragen habe. Da stellt sich die Frage, welche Kommune sich diesen "Luxus" leisten kann und will. Bei Lichte betrachtet ist es also wie so oft wieder so, dass die Zweisprachigkeit nicht bedingungslos ermöglicht wird, sondern im Wesentlichen vom guten Willen der Mehrheitsbevölkerung abhängt. Nun ist es an den sorbischen Gemeinderäten, ihre nun auch offiziell bestätigten Rechte zu nutzen, um die weitere Ausgestaltung voranzutreiben.

Freitag, 1. April 2011

Crostwitz bleibt vorerst eigenständig - und sorbisch

Am gestrigen Mittwoch hat sich der Crostwitzer Gemeinderat auf seiner Sitzung nach mehrstündiger Beratung vorerst von den Fusionsplänen mit Panschwitz-Kuckau verabschiedet. Ein wichtiger Grund für die überraschende Entscheidung war die Uneinigkeit über den Sprachgebrauch in der neuen Gemeinde. Eine "Deutsch-sorbische Bürgerinitiative" hatte gefordert, dass Gemeinderäte künftig in der Versammlung nicht mehr Sorbisch sprechen sollten, wenn Deutsche anwesend seien. Bürgermeister Maćij Brycka sagte: "Wir könnten es ganz und gar nicht akzeptieren, unsere Sitzungen nun plötzlich auf Deutsch durchführen zu müssen."

Bisher fanden die Sitzungen des Crostwitzer Gemeinderates auf Sorbisch statt. Dabei wird es nun wohl erst einmal bleiben können. Bereits zuvor hatten die beiden Gemeinderäte den Namensvorschlag "Serbski kraj" nach Protesten aus der (deutschsprachigen) Bevölkerung zurückgezogen. In der Gemeinde Crostwitz sind etwa 80 Prozent der Einwohner Sorben, in Panschwitz-Kuckau etwas weniger als 50 Prozent.

Anders als Panschwitz hat die Gemeinde Crostwitz den Zusammenschluss zum jetzigen Zeitpunkt nicht unbedingt nötig. Wie Bürgermeister Brycka sagte, sei der Haushalt verabschiedet; die Gemeinde könne alle ihre Aufgaben auch weiterhin eigenständig erfüllen. Im Nachbarort sieht es da womöglich schlechter aus: Panschwitz-Kuckau hat finanzielle Probleme; gerade deshalb hatte man hier auf die "Hochzeitsprämie" des Freistaats gehofft. Die bleibt nun erstmal aus.